Siem Reap: Die Tempel von Angkor, schwimmende Dörfer und Köpper im Sonnenuntergang

Pflichtprogramm in Cambodia sind die Tempelanlagen von Angkor. Und weil das so ist, gehen auch alle da hin, und zwar genauso frueh morgens wie man selbst, denn jeder will ja den Sonnenaufgang ueber Angkor Wat sehen, weil das ja im Lonely Planet steht. Ist trotz dem Gedraenge / des Gedraenges sehr eindrucksvoll.

Viel eindrucksvoller als Angkor Wat fuer mich die Tempelanlage Angkor Thom mit Bayon, dem Tempel mit den vielen riesigen Gesichtern und Ta Phron, auch gerne als „Tomb Raider“-Tempel bezeichnet, weil Angelina Jolie hier mal bewaffnet und eng bekleidet als Comicrealfigur durchgehechtet ist. Das ist der Tempel, bei dem die Wurzeln der Baeume durch die Tempelbauten hervorragen. Das ist schon ziemlich großartig anzusehen, man muss allerdings ein bisschen gegen den Strom rumschleichen, um den Touristenmassen zu entkommen.

Unterwegs machen wir neue Freunde.

In manchem Reiseführer steht, man solle sich drei Tage Zeit nehmen, um die ca. 100 Tempel ausführlich zu begehen. Da Corinna, Callum und ich keine Archäologen sind, reichen die sehr beeindruckenden drei Hauptattraktionen mit dem TukTUk bereist und stattdessen machen wir eine Bootstour zu einem schwimmenden Dorf, bzw. einem Dorf, dass aus Pfahlbauten besteht, dass sich tatsächlich mitten im Wasser befindet und bei dem alle Wege mit dem Boot zurückgelegt werden müssen. Es ist richtig cool. Weil wir so nett sind – und weil wir dafür bezahlen – dürfen wir uns auch mal ein Haus von innen ansehen. Da könnte man schon mal ne Weile wohnen, das sind wir uns einig. Ist ganz bequem. Hier ein paar Eindrücke:

Zum Abschluss eines langen Tages geht es dann zum Sonnenuntergang gucken auf eine ca. 5 Meter hohe Holzplattform mitten im Wasser. Da das mit dem Sonnenuntergang noch dauert und weil es extrem schwül ist und weil wir auf 5 Meter mitten im Wasser sind, schlage ich einen Arschbomben und Hallikontest vor und nach ein bisschen zweifeln ist Callum auch dabei … und dann auch Corinna … und schließlich die Hälfte aller anwesenden Touris und Bootskapitäne. Heidenspaß. Angeblich sind die vorher noch nie auf die Idee gekommen. Kann ich echt nicht nachvollziehen, war doch so naheliegend. Den Sonnenuntergang haben wir leider verpasst 😉

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