an tagen wie diesen

an tagen wie diesen …

wenn man nur noch kotzen koennte. nach einer woche an land zurueck auf dem boot wird mir schnell klar, dass ich keinen bock mehr auf langes segeln habe. bei allen kehrt die seekrankheit wieder ein und waehrend die einen kotzen, schlafen die anderen den ganzen tag. das ständige gewackel macht einen unglaublich mürbe und wenn man etwas kochen will oder abwaescht oder nur von einer seite zur anderen will, wird man permanent durchgeschuettelt oder verliert das gleichgewicht und knallt irgendwo dagegen. das gibt dann dumme schrammen, die im tropenklima auch kein bisschen heilen. dazu staendiges unwohlsein und muedigkeit und die durchgehende frage, warum man sich das eigentlich antut und nicht ein anderes transportmitel gewaehlt hat. und auch generell warum, das alles? und so liegt man den ganzen tag rum in seinem und anderer leute schweiss und wuenscht sich woanders hin und vom vielen rumgeliege tut einem der ruecken weh und das staendige gewackel nervt. NERVT! und waehrend ich das grade tippe und versuche mit slayer und at the gates meine wut und frustration zu bekaempfen, damit ich nichts kaputtschlage, klatscht von hinten eine welle ueber meinen sowieso schon flackernden computer. am arsch. noch 1o stunden bis luganville, wo ich dann das championsleague halbfinale nicht sehen kann morgens um 6 ortszeit. jetzt hilft nur noch „apocalypse now directors cut“. aber nicht mit 10 Prozent batterie. ozean ende.

 

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2 Gedanken zu „an tagen wie diesen

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