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Pemba und Sansibar

„hinterher weiß man immer mehr“ hat mal ne deutsche hiphopband getextet und so isses. wenn ich nochmal davor waere, wuerde ich AUF JEDEN FALL mehr zeit fuer pemba und sansibar einplanen!

pemba ist eine kleine, sehr gruene und sehr entspannte insel. die islamisch gepraegte inselbevoelkerung hat, anders als im reisefuehrer beschrieben, weitgehend mal gar kein problem mit z.B. unverheirateten paaren, die ein zimmer teilen wollen, wenns auch vereinzelt noch vorkommt. die hostels des alten sharook (ein dude) kann ich nur empfehlen und der freundliche gute geist des hauses war super und hat mal alles geregelt. ansonsten wesentlich weniger stress und aufdringlichkeit als auf dem festland in kenia und tansania. einfach ein ganz entspannter vibe und nachdem mich ein motorradfahrer ueber die insel kutschiert hat einer der schoensten straende ueberhaupt im norden. traum. nur der depp, mit dessen kamera ich fotografiert hab, hat halt mal grad gar keine bilder geschickt. scheiss. problematisch ist, dass es da keinen geldautomaten gibt, weshalb mir ein nettes holländisches paerchen, das auf der insel ein neues hotel errichten will, nen zwanni geliehen hat und ich das hotel mit hilfe von western union bezahlen musste. is uebrigens ziemlich praktisch. die beiden wollen da groß investieren, nachdem sie schon in verschiedenen laendern hotels eroeffnet haben. war sehr interessant zu hoeren, was da alles zur planung dazu gehoert.

pemba-beach_klein

die ueberfahrt mit der faehre nach sansibar geht zuegig und sansibar ist einfach ueberragend. stone town ist lamu in groß und schoener ohne die esel. erinnert mit seinen verwinkelten gassen auch etwas an die altstadt von barcelona. und ueberall gibt es diese großartigen tueren mit den kunstvollen schnitzereien und das geburtshaus von freddie mercury. die leute sind unglaublich nett und hilfsbereit. und dann die beste idee: nen scooter ausgeliehen (125er vespa) und upp ers ueber die insel geduest. (und mich nach 50 metern erst mal abgelegt ;-)) palmen, sonne, ueberragend. Hab mir erst die straende im osten angesehen, die teils menschenleer und idyllisch sind. im norden gibt es einige große ressorts. ich hab in kendwa rocks genaechtigt und es hat gerockt. strandparty unterm sternenhimmel mit schweden und norwegern … und dem italienischen baridioten, der das juvespiel sehen musste.

wie gesagt: hinterher. ich wuerde auf jeden fall laenger als zwei, drei tage fuer sansibar einplanen. aber ich hatte den flug nach livingstone schon gebucht. wir sehen uns nochmal sansibar, versprochen!